„Elefanten im Garten“ erzählt von einer jungen Frau, die nach der Flucht aus dem Kosovo in den 90er Jahren in der Schweiz ein neues Leben beginnt und später den Tod ihres Vaters verarbeitet.
Meral Kureyshis Roman ist ein leises, aber sehr intensives Buch, das die Zerrissenheit einer Generation eindrücklich einfängt. Mit poetischer, präziser Sprache schildert die Autorin die Suche nach Identität und Heimat in der Fremde. Die kunstvoll verschachtelten Zeitstränge machen die Geschichte besonders lebendig und authentisch. Kureyshi gelingt es, sowohl die Trauer um den Vater als auch die Herausforderungen des Ankommens sensibel zu beschreiben. Ein wertvoller Beitrag zur Migrationsliteratur.