Jon Fosse hat sich schon immer durch die Eigenwilligkeit seiner Sprache ausgezeichnet, die den Inhalt und die Atmosphäre des Textes in die Grammatik des Buches übertragen hat. So ist es auch in diesem Werk über einen Fischer in den norwegischen Fjorden, der für einen Einkauf in die große Stadt geht und dort alle möglichen Dinge erlebt, die scheinbar banal sind aber doch die psychologische Struktur dieses Mannes widerspiegeln. Wie in allen Büchern von Fosse passiert nicht viel. Wir werden ganz eingenommen durch die Beschreibung der Figuren. Sprachlich anders als seine letzten Bücher, ist die Handschrift des Autors nicht zu verkennen. Für Fans von Fosse sehr empfehlenswert.