Die Geschichte ist packend geschrieben, die Welt (die zwar auf unserer aufgebaut ist (literally), aber doch wesentlich anders ist) ist gut erklärt und ausgebaut. Auch wenn der Verlauf etwas vorhersehbar ist (was aber bei den meisten love stories der Fall ist), hat mich das Ende trotzdem überrascht.
Das Buch ist angenehm zu lesen, auch wenn die Sprache nicht überragend stilistisch oder überwältigend ist. Was mir gefehlt hat, war das Aufbauen der Romance. Sie hasst ihn anfangs so sehr (verständlicherweise), dass es unrealistisch wirkt, wie schnell sie ihn liebt. Die Gefühle kamen für mich aus dem Nichts und waren auch wenig spürbar. Und das trotz den sorgfältig ausgearbeiteten und vielseitigen Charakteren, die das Buch (und die Gött*innenwelt) lebendig machen.
Es ist eine gute Fantasygeschichte (die fast schon Dystopisch wirkt) für zwischendurch.
Ich freue mich auf Band zwei und drei!