In diesem Buch erleben wir die Geschichte der beiden Zwillinge Calla und Briar, die Wolfsgestaltwandler sind. Sie müssen sich in der menschlichen Welt verstecken, da eine „Hexe“ es auf sie abgesehen hat.
Der Schreibstil ist sehr einfach, oft sogar zu einfach und erinnert stark an ein Jugendbuch. Viele Szenen und Beschreibungen bleiben oberflächlich, sodass der Leser ihre Essenz kaum erfassen kann. Auch die beiden Zwillinge werden nur sehr oberflächlich charakterisiert, was ebenso auf die Nebenfiguren zutrifft. Besonders Calla ist häufig in Selbstzweifeln gefangen und vergleicht sich ständig mit ihrer Zwillingsschwester, die nahezu als gottähnliche Figur dargestellt wird. Die Darstellung dieser negativen Selbstwahrnehmung ist meiner Meinung nach nicht gelungen, da sie sich oft wiederholt und dadurch schnell ermüdend und vorhersehbar wird.
Die Handlung ist insgesamt sehr vorhersehbar. Allerdings muss ich anmerken, dass ich das Buch nicht zu Ende gelesen habe, da ich mich weder mit den Charakteren noch mit der dargestellten Welt identifizieren konnte. Das Worldbuilding bleibt unausgereift: Es gibt nur vereinzelte, flüchtige Beschreibungen, die kein klares mentales Bild entstehen lassen.
Ich werde das Buch daher nicht weiter lesen, da es mir beim Lesen keine Freude bereitet hat.