Ich habe mich immer wieder gewundert, dass sich Pip von ihrer Mutter dermassen bevormunden lässt, sich das Muttersein wegnehmen liess, ihr eigenes Leben dermassen einschränken liess…auf ihre vier Wände mit den Träumen und Origamis, sowie auf die Arbeit in der Tankstelle. Das war und ist für mich nach wie vor unverständlich und dennoch konnte ich mich gut in die Situation einlesen und es auch nachvollziehen. Sie kannte es nicht anders, war so jung als sie schwanger wurde und liess sich einschüchtern, hatte lange niemand, der sie da raus holte oder eine andere Welt zeigte. Mir hat es ein mal mehr bewusst gemacht, dass es sich lohnt sein Leben zu leben anstatt nur zu träumen. Und das ist doch ein super tolles Fazit.
Im Vergleich zu den ersten beiden Abschnitten ging es dann im dritten Abschnitt super schnell. Auch wenn mich das Happy End gefreut hat, hätte noch einigs geklärt werden könne…aber dies ev in einem zweiten Teil/Buch - wer weiss.
Der Schreibstil hat mir wie immer bei Cecelia Ahern sehr gut gefallen. Er ist leicht, emotional, farbig und liebevoll. Insgesamt auf jeden Fall ein gutes Buch, das ich gerne gelesen habe.