Thunder Point, Band 3: Devon McAllister hat es geschafft! Sie konnte mit ihrer 3-jährigen Tochter Mercy aus der Kommune „The Fellowship“ fliehen. Hoffentlich kann sie endlich ein „normales“ Leben führen. Rawley Goode hat sie unterwegs aufgelesen und ihnen vorübergehend einen Unterschlupf gewährt. In Thunder Point wird sie mit offenen Armen aufgenommen, insbesondere von Spencer Lawson, einem frisch verwitweten Mann und alleinerziehenden Vater. Kann sie ihm ihr Herz öffnen?
Erster Eindruck: Wie immer ein stimmungsvolles Cover – gefällt mir.
Dies ist Band 3 der Reihe, kann jedoch ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden (die Anzahl Protagonisten könnte dabei aber eventuell etwas verwirrend sein).
Die Flucht aus der Kommune, die Devon einst als ihr Zuhause ansah, ist dank einer „Schwester“ geglückt. Aber in Sicherheit fühlt sich Devon dennoch nicht. Jederzeit könnte der Gründer der Kommune, der zugleich Vater ihrer kleinen Tochter Mercy ist, sie zurückholen. Selbstverständlich nicht er selbst, dafür hat er seine Männer. Aber Devon musste einfach weg, sie fürchtete um die Sicherheit von Mercy. Der Hilfe von Rawley steht sie skeptisch gegenüber: Warum hilft er ihr, obwohl er sie gar nicht kennt?
Spencer, der unlängst den Job als Trainer an der High School angenommen hat, fühlt gleich eine gewisse Anziehung zu Devon. Aber das darf nicht sein, denn es ist noch nicht lange her, dass seine Frau verstorben ist. Und es würde auch seinen Sohn Austin verwirren. Doch Gefühle tun nicht zwingend das, was der Kopf sagt…
Rawley, der von Cooper – einer der Hauptfiguren der Reihe – eine „alte Auster“ genannt wurde, die von Devon aus seinem Versteck geholt wurde, hat mir gut gefallen. Schön, wie er sich für Devon einsetzte.
Was mir an Kleinstadtromanen immer so gefällt, ist der Zusammenhalt. Selbstverständlich mischen sich die Bewohner auch mal ein, aber wenn es hart auf hart kommt, halten sie zusammen. Der vorliegende Band hatte für mich ein paar Längen, war aber dennoch gut. Am Ende kam kurz etwas Spannung auf und dann stand auch schon „Ende“. Interessant war der Schluss, wo sich ankündigt, wer zu den neusten Bewohner in Thunder Point gehören wird. Von mir gibt es 3 Sterne.