Architekt Tate Donovan wird nach dem Tod seiner Schwester von seinem besten Freund beauftragt, für ihn und seine Familie ein Sommerhaus im idyllischen Cape Cod zu entwerfen. Während dieser Zeit zieht Tate in ein charmantes Bed & Breakfast, wo er die Besitzerin und zugleich Mitgast Wren kennenlernt, doch irgendetwas an ihr und der ganzen Situation fühlt sich nicht ganz „normal“ an. Gemeinsam mit seinem Freund versucht Tate herauszufinden, was hinter den seltsamen Vorkommnissen steckt und gerät dabei immer tiefer in eine Geschichte voller Geheimnisse. Nicholas Sparks ist ja bekannt für seine emotionalen Liebesgeschichten. Zusammen mit M. Night Shyamalan, der u. a. für Mystery-Filme wie „The Sixth Sense“, „Split“ oder „Old“ berühmt ist, wirkt diese Kombi auf den ersten Blick ziemlich ungewöhnlich. Shyamalan ist vor allem für seine Twists bekannt, daher war ich sehr gespannt, wie sich das in einem gemeinsamen Roman mit Sparks anfühlt. Die Geschichte ist durchweg spannend, an manchen Stellen zog sie sich für mich aber ein wenig. Die Handlung fand ich insgesamt okay, allerdings war sie ehrlich gesagt nicht wirklich neu. Vieles hat mich stark an „Safe Haven“ erinnert: die Mischung aus Liebesgeschichte, Bedrohung und einem Hauch Übersinnlichem. Der Schreibstil war dafür typisch Sparks: sehr angenehm, gut lesbar und emotional. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und hatte das Buch trotz kleiner Längen recht schnell durch. Was ich spannend fand, war der paranormale Einschlag und die kleinen Mystery-Elemente, bei denen man Shyamalans Einfluss durchaus erahnen kann. Trotzdem hätte ich mir vom Twist am Ende etwas mehr Überraschung und Wumms erhofft – gerade, wenn sein Name auf dem Cover steht.