(3.5/5 Sterne)
Iron Flame war für mich eine solide Lektüre, kam aber nicht ganz an das Niveau von Fourth Wing heran. Im Vergleich zum ersten Band fühlte sich dieses Buch deutlich langsamer und insgesamt etwas gestreckter an. Grundsätzlich hatte ich kein Problem mit dem ruhigeren Tempo, es gab jedoch definitiv Momente, in denen ich mir gewünscht hätte, dass die Geschichte etwas mehr Fahrt aufnimmt.
Insgesamt bin ich mir immer noch nicht ganz sicher, wie ich das Buch als Ganzes bewerten soll. Die Handlung war gut, es wurden einige neue und interessante Charaktere eingeführt, und auch die bestehenden Figuren haben eine gewisse Weiterentwicklung durchgemacht. Dennoch war ich emotional nicht so stark involviert wie noch im ersten Band, wodurch sich Teile der Geschichte für mich etwas distanzierter angefühlt haben.
Trotzdem war Iron Flame insgesamt ein solides Buch. Die neuen Enthüllungen und Wendungen waren spannend und haben gut dazu beigetragen, Neugier und Spannung für den dritten Teil der Reihe aufzubauen. Allerdings werde ich mir vermutlich erst einmal eine kleine Pause von der Serie gönnen, bevor ich mich an den nächsten Band mache.
Insgesamt also eine ordentliche Fortsetzung mit wichtiger Vorbereitung für das, was noch kommt – jedoch nicht ganz so fesselnd oder wirkungsvoll wie Fourth Wing.