Ich habe mein Lesejahr 2025 mit diesem Krimi verabschiedet.
Im Sommer habe ich den ersten Band dieser Reihe gelesen und war überzeugt, so etwas wie einen kleinen ungeschliffenen Diamanten entdeckt zu haben. Dementsprechend aufgeregt war ich, was wohl Teil 2 zu bieten hat.
Es ging stockend los und hat sich weiterhin gezogen, sodass ich tatsächlich bis zum Ende nicht wirklich in der Geschichte angekommen bin. Das Tempo fehlt und die Perspektivenwechsel innerhalb der Kapitel - die mir in Band 1 gut gefallen haben - waren diesmal verwirrend und irgendwie störend. Nils Trojan, der Protagonist und Ermittler, gibt für mich hier kein stimmiges Bild ab. Er ist ansatzweise als ähnlich kaputte Figur wie beispielsweise Nesbø’s Harry Hole einzuordnen, aber irgendetwas stört mich grundsätzlich. Ich kann weder ihn noch die Geschichte an sich richtig einordnen.
Für mich zum Jahresende leider alles andere als ein Highlight. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen, denn Potenzial ist klar vorhanden. Die Neugier darauf, wie sich die Serie entwickelt, ist schlichtweg zu gross😉