Nachdem ich den ersten Teil der Reihe, King of My Scars von Abby North, regelrecht verschlungen hatte, war meine Erwartung an den zweiten Band entsprechend hoch. King of My Fears begann vielversprechend und spannend, insbesondere durch die Einbindung von Elementen aus der Vergangenheit, die zunächst Neugier weckten.
Leider konnte das Buch diese Spannung im weiteren Verlauf nicht halten. Zwar blieb der gefährliche Ex-Partner durchgehend ein zentrales Thema, doch die Handlung entwickelte sich für mein Empfinden kaum weiter oder wenn dann mit unlogischen Schritten. Trotz des weiterhin flüssigen und angenehm zu lesenden Schreibstils fehlte mir genau das, was den ersten Band so besonders gemacht hat: die konstante Spannung und das erfrischend Unklischeehafte. Stattdessen wirkte die Geschichte nur noch vorhersehbar und verlor an Reiz.
Insgesamt war dieses Buch für mich ein solider, aber enttäuschender Abschluss. Für mich ist es vollkommen in Ordnung, dass die Reihe an diesem Punkt endet, der erste Band bleibt deutlich stärker in Erinnerung.