Das Buch folgt Iverson Pomeroy, kurz Ivy genannt, welche auf der 7. Insel der Verran Islands, der Insel der Illusion im Palast des Königs namens Baylor lebt. Ihr Leben dort ist aber keineswegs schön und ihr Aufenthalt unfreiwillig. Als Assassinin und Liebhaberin/Haustier des Königs, gezwungen durch einen Halsring, der sie bei Ungehorsam bestraft und an den König fesselt, ist sie im ständigen Kampf zwischen ihrem Gewissen, Vorwürfen an sich selbst und Selbstschutz durch Gehorsam. Als dann Thorne, der Botschafter des Gotts des Todes, am Hof von König Baylor auftaucht und sie beide ein gestohlenes Artefakt wiederbeschaffen sollen, fliegen die Fetzen und jede Menge Funken.
Wer die Gild-Reihe (auf DE the darkest Gold) kennt, wird einige Parallelen zwischen Ivy und Auren feststellen sowie auch im Rest der Geschichte. Das Magiesystem ist zwar nichts komplett Neues, es gibt Menschen Halb-Fae und High Fae, aber die unterschiedliche Magie, je nachdem, auf welcher Insel man geboren wird, sowie dass jede von einem anderen Gott regiert wird, gefiel mir trotzdem sehr. Es gibt diverse Fähigkeiten, die ich noch nie zuvor gesehen habe, obwohl ich schon unzählige Romantasy-Bücher gelesen habe.
Fünf Sterne kann ich nur nicht geben, da es nichts komplett Neues ist, was man so noch nie gesehen hat. Gewisse Dinge sieht man als Romantasy-Serienleserin schon kommen, aber einige Dinge haben mich auch überrascht. Ich habe das Buch aber verschlungen, es ist gut geschrieben, man findet direkt rein und wird sofort ins Geschehen geworfen.
Für alle, die eine Badass-FMC, einen morally grey Shadowdaddy, ein unkompliziertes Magiesystem, viel Chemistry ohne zu viel Spice und Charaktere mit viel emotionaler Tiefe lieben, ist Heir of Illusion perfekt!