(Inhalt vgl. Cover) Hörbuch
Ein neuer Autor (für mich), ein spezielles Coverbild, ein interessanter Titel und Klappentext. Im ersten Drittel bin ich mit dem Vater jedes Jahr nach Israel gereist. Seine Suche nach der vermissten Tochter hat mich berührt. Die Sprache war einfach, bildhaft und die Stimme des Lesers habe ich gemocht. Die verschiedenen Charaktere sind greifbar beschrieben.
Ab dem zweiten Drittel war ich dann eher verwirrt, die Geschichte fand ich allzu konstruiert. Unmögliches wird möglich, die Aktionen des Vaters scheinen mir unrealistisch und als der Hauptprotagonist nach einer eigenen Tumoroperation beginnt zu fantasieren, wird es mir dann doch zuviel. Zuvieles passiert auf verschiedenen Ebenen (Politik, Medizin, Religion u.a.) und wird nicht erklärt. Möglicherweise will der Autor die Leserin*den Leser ganz bewusst damit zum Nachdenken anregen.