=== Die deutsche Version ist im Katalog nicht verfügbar ===
Ein Hoch auf die Liebe
Die Weihnachtszeit ist eine ganz besondere Zeit für Sarah. In den zwölf Tagen vor Weihnachten hält sie ein Ritual ab, das sie an die Geschichte ihrer grossen Liebe, ihren verstorbenen Mann Sam, erinnert. Und an das Lied, das sie einst für Sam geschrieben hatte. Sarah ist 86 Jahre alt und lebt im Pflegeheim. Sie weiss, dass ihr nicht mehr viel Zeit auf Erden bleibt. Sie möchte ihre Erinnerungen mit jemandem teilen, denn sie ist überzeugt, dass eine Person die Erkenntnisse daraus benötigt. Pflegerin Beth wird ihre Zuhörerin…
Erster Eindruck: Ein unaufgeregtes, weihnächtliches Cover – gefällt mir.
Sarah ist krank und sie weiss, dass sie in Kürze sterben wird. Doch sie hat keine Angst, denn dann wird sie endlich mit ihrem Mann Sam vereint sein. Bevor sie ihr irdisches Zuhause verlässt, hat sie noch eine grosse Aufgabe: Sie will ihre weihnächtliche Routine mit den 12 Umschlägen und Weihnachtsanhängern, auf denen je ein Wort steht, und einen Teil ihrer Geschichte beinhält, mit jemandem teilen. Sie betet, dass Gott ihr die richtige Person schickt. Der erste Tag vergeht und sie hat die Person noch nicht gefunden. Schlussendlich ist es Beth, die Pflegerin, die zwar immer freundlich ist, aber nie ein Wort zu viel spricht. Sarah sieht, dass sie etwas belastet.
„Achte auf deine Gedanken und Gefühle, denn sie beeinflussen dein ganzes Leben.“
Dies war mein erstes Buch der Autorin, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und mir viele Emotionen beschert. Ich habe mit Sarah mitgelitten, als absehbar war, dass der von ihr eingeschlagene Weg nicht der richtige war. Und ich habe mit ihr gebangt, ob sie ihre grosse Liebe wiederfindet. Der Einblick in Beths Leben hat mich nachdenklich gemacht: Hat sie die richtige Entscheidung getroffen oder ist sie dabei, den grössten Fehler ihres Lebens zu machen?
Mit einem grossen Seufzer habe ich das Buch, das leider nur 160 Seiten hat, zugeklappt. Ein Hoch auf die Liebe – 5 Sterne!