Hazel wird als dreizehntes Kind in eine sehr arme und gefühlskalte Familie geboren - und einem Gott versprochen. Dieser Gott ist nicht irgendwer, sondern der “Endgültige”, also der Tod. Und dennoch will er aus ihr primär eine Heilerin machen. Hazel erhält die Gabe, ein allfälliges Heilmittel zu sehen, sollte denn eines existieren. Mit dieser Gabe sind aber auch dunklere Seiten verknüpft…
Wir begleiten Hazel, wie aus einem vernachlässigten Kind eine Heilerin wird, wie sie reift, schwierige Entscheidungen fällen und für sich selbst einstehen muss. Mag ihr Leben auch oft fremdbestimmt sein, so schreckt Hazel nicht davor zurück, sich teils gegen bestimmte Anweisungen zu stellen. Dies mag manchmal etwas naiv erscheinen, sie trägt aber die daraus resultierenden Konsequenzen mit erhobenem Kopf und übernimmt dafür auch Verantwortung.
Ich fand das Buch sehr spannend und kann dieses definitiv weiter empfehlen!