“Fabelland” von Ines Geipel ist ein Roman, der sowohl die persönlichen als auch die gesellschaftlichen Aspekte von Freiheit und Unterdrückung beleuchtet. Die Geschichte handelt von einer jungen Frau, die mit den politischen und sozialen Herausforderungen der damaligen Gesellschaft konfrontiert ist.
Besonders beeindruckend fand ich die Mischung aus bildhafter Beschreibung und klarer politische Botschaften. Durch das, dass das Buch aus der ICH Perspektive geschrieben ist, wird man direkt in die Zeit und Geschehnisse hinein versetzt. Die Charaktere sind vielschichtig, und durch ihre Entwicklung sehr spannend. Damit schafft es Ines Geipel, komplexe Themen wie eigne Wünsche, Ziele und Widerstand miteinander zu einem Gesamtgebilde zu verweben.
Das Buch zeigt Aspekte, die bisher vielleicht eher unbekannt oder beim persönlichen Bild der damaligen Zeit unberücksichtigt waren. Das macht das Buch zu keiner einfachen Kost, da es doch sehr zum Nachdenken anregt.
Durch die verschiedenen Facetten wird das Buch zu einer Empfehlung für alle, die sich für gesellschaftskritische Literatur und der Vergangenheit von Deutschland interessieren.