Fallon wächst in einer Welt ohne Magie auf – und doch begleitet sie ein Fluch, der nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das ihrer Mitmenschen tief prägt. Schon auf den ersten Seiten zieht einen die Geschichte in eine faszinierende Welt mit (und ohne) Magie, Geheimnisse und komplexer Familienverstrickungen hinein. Der Fluch, der über allem schwebt, hat mich gefesselt und wünscht man niemandem.
Besonders gelungen fand ich die Balance zwischen Spannung und Emotion. Die Liebesgeschichte bleibt angenehm und nie kitschig, während Fallons Vater mit seiner warmherzigen Art mein Herz im Sturm erobert hat. Fallon selbst ist eine Protagonistin, die mich durch ihre Stärke, Verletzlichkeit und Entwicklung sehr berührt hat.
Unerwartete Wendungen und mutige Entscheidungen halten die Spannung konstant hoch, sodass keine Seite langweilig wird. Für mich ist House of Ash and Shadow ein packender Auftakt, der von Anfang bis Ende bestens unterhält.