Schneegestöber in den Highlands konnte mich leider nicht wie gewünscht überzeugen. In den knapp 100 Seiten entwickelt sich eine tolle Grundidee, bei der eine in Verruf geratene Fotografin in den schottischen Highlands inmitten eines Schneesturmes auf einen verschlossenen Exsoldaten trifft. Eingeschneit in einem Cottage kommen sie sich innerhalb ein paar Tagen näher und wie zu erwarten sprühen auch schon bald die Funken. Doch der mögliche Tiefgang der die Konstellation um einen psychisch gezeichneten Veteranen herum bieten könnte blieb leider aus. Die Beschreibung der schottischen Highlands hat mir hingegen sehr gut gefallen und direkt Fernweh in mir geweckt. Aufgrund der vielen Ungereimtheiten in der Geschichte (sowohl in den Entscheidungen der Protagonisten befinden sich Widersprüche, als auch in der Zeitspanne) und den sich häufenden Rechtschreibfehlern blieb der Lesefluss vor allem ab der zweiten Hälfte sehr holprig. Ich denke, mit etwas mehr Ausarbeitung/Überarbeitung und emotionalem Tiefgang, hätte mir das Buch sicher besser gefallen!