Spur im Nebel ist nicht das erste Buch von Ana Dee, das ich gelesen habe. Allerdings fehlt bei dieser Geschichte weitgehend die Handlung. Ein Forscherteam ist auf der Suche nach dem mythischen Riesenelch, findet stattdessen eine verlassen erscheinende Forschungsstation. Kurz darauf werden zwei der vier Forscher ermordet aufgefunden. Alles weist auf einen Ritualmord hin. Im Buch wird darauf aber nur wenig eingegangen, stattdessen handelt ein grosser Teil der restlichen Geschichte von der Flucht durch den Wald, entweder zu Fuss oder mit dem Auto. Dass die beiden Überlebenden zum Haus zurückkehren, statt möglichst weit weg zu verschwinden, wird mit den Speicherkarten der Wildkameras begründet. Klar, dass sie geschnappt werden, von wem ist bis zum Schluss nicht wirklich klar. Geheimsache mit oberster Geheimhaltungsstufe.
Alles in allem eher zäh zu lesen und im Gegensatz zu anderen Büchern von Ana Dee nicht unbedingt empfehlenswert.