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Der Auftakt der Geschichte mit einem etwas schrägen Dinner und der Explosion eines in der Nähe befindlichen Hauses, den Ereignissen, die darauf folgten, hatten aus meiner Sicht einiges an Potenzial für einen spannenden, intelligenten Krimi. Die Sprache hat mich abwechselnd abgestossen (sehr derb, Fluchworte) und mich angesprochen (subtiler Witz, gut ausgedrückte Szenen). Gefallen haben mir die vielen Überraschungen und die Unvorhersehbarkeit des Geschehens. Der Lauf der Ereignisse ist im ersten Teil eher langsam, ohne Suspense. Im zweiten Teil nimmt der Roman Fahrt auf, es wird einiges klarer und doch bleiben noch viele Geheimnisse. Das letzte Drittel war für meinen Geschmack dann vorwiegend von Gewalt und Blut geprägt und die Geschichte trotz der Aufklärung unübersichtlich.
Ausgehend vom Untertitel “Zoë Boehm ermittelt in Oxford” und der Aussage auf dem Buchrücken “Wenn Sie Zoë Boehm noch nicht kennen, dann wird das Ihre nächste Lesesucht.”, hatte Zoë Boehm einen geringen Leseanteil an den fast 550 Seiten Stoff.
Positiv: Die vielen Überraschungen, die Grundstory
Negativ: Die derbe Sprache ohne Ausdrucksvielfalt, die Gewalt, Gewaltdarstellung und blutigen Szenen, die Entwicklung und der Ausgang der Geschichte.
Ich denke, man kann das Buch mögen oder nicht. Es trifft meinen Geschmack nicht, wobei anzumerken ist, dass Krimis und Thriller nicht zu den bevorzugten Genres gehören und ich alles blutrünstige nicht mag