Scarlett und ihre Schwester Tella leben unter der strengen Kontrolle ihres Vaters auf der Insel Trisda und träumen von Freiheit. Als sie eine Einladung zu dem jährlich stattfindenden, geheimnisvollen Spiel Caraval erhalten, nutzen sie die Chance zur Flucht. Doch schon bald geraten sie in ein Netz aus Rätseln, Intrigen und unerwarteten Gefahren, das alles in Frage stellt, was sie zu wissen glaubten.
Dieses Buch ist der Auftakt der «Caraval» Reihe. Mich erinnerte die ganze Atmosphäre oft an Alice im Wunderland, voller Magie, bizarrer Wendungen und surrealer Bilder. Das Setting hat mir besonders gefallen, da es eine eigene Stimmung erzeugt, die zwischen Traum und Gefahr schwebt. Gleichzeitig empfand ich das Verhalten einzelner Figuren als recht naiv oder schwer nachvollziehbar, was einige Entwicklungen unlogisch wirken liess. Dadurch fühlte sich der Plot zeitweise an wie ein Fiebertraum, faszinierend, aber auch verwirrend. Trotz der starken Bildwelt blieb mir die emotionale Tiefe der Charaktere stellenweise etwas fern.
Mein Fazit: Eine fantasievolle und atmosphärische Geschichte, die viel Magie bietet, aber nicht immer klar führt. Solide und unterhaltsam. Ich werde die Reihe aber nicht weiterverfolgen. 4 Sterne.