Das Buch handelt, im groben Rahmen, von einer Gruppe Theatherleuten die dem Verschwinden zweier Holländerinnen am Platz des Geschehens nachspüren wollen. Tatsächlich werden aber Dutzende kleine Geschichten erzählt, über die Menschen in dieser Gruppe, Leute die der Erzählerin früher begegnet sind, oder auf dieser Reise begegnen. Diese Geschichten sind alle dunkel. Sie erzählen von traurigen bis erschreckenden Erlebnissen der Menschen und zeigen oft das Leiden hinter der Fassade. Auch die Reise in den Dschungel selbst verursacht scheinbar sinnlos nur Leid.
Sprachlich finde ich das Buch grossartig. Es ist beeindruckend wie Elmiger die Sprache nutzen kann Stimmung aufkommen zu lassen und uns in die Geschichte hineinzuziehen vermag.
Trotzdem fand ich es recht schwer zu lesen und fand das Buch verlässt sich zu sehr auf den Erzählstil. Dabei geht, so finde ich, verloren, das auch tatsächlich etwas erzählt werden sollte.
Die einzelnen Stories waren mir alle etwas zu zusammenhangslos und die eigentliche Reise etwas zu konstruiert, einfach da um einen Rahmen zu bilden für die anderen Geschichten.
Insgesamt ist es ein Buch auf das man sich einlassen muss und eher schwere Kost, jedenfalls für meinen Geschmack. Dafür klingt es bei mir im Kopf noch lange nach.