Ich habe bereits viele Bücher von Ali Hazelwood gelesen, einige davon absolute Highlights. Leider muss ich sagen, dass Mate für mich persönlich ihr bisher schwächster Roman ist.
Positiv hervorzuheben ist auf jeden Fall, dass man Mate problemlos lesen kann, ohne den Vorgänger Bride noch ganz präsent zu haben. Bei mir lag der erste Teil schon eine Weile zurück, und obwohl ich mich nur schwach an die Handlung erinnerte, wusste ich noch, dass ich ihn sehr mochte. Für das Verständnis von Mate war das aber kein Problem.
Was mich diesmal jedoch weniger überzeugen konnte, war der Schreibstil. Besonders am Anfang empfand ich die Zeitsprünge als gewöhnungsbedürftig und leicht verwirrend, was meinen Einstieg erschwert hat. Auch das Konzept des Gefährten blieb für mich durchgehend etwas diffus, ich habe nie ganz verstanden, wie es innerhalb der Welt der Werwölfe funktioniert oder warum es so bedeutend sein soll.
Letztlich habe ich das Buch zwar beendet, aber wirklich genossen habe ich es nicht. Es hat mich emotional nicht abgeholt und einfach nicht denselben Funken versprüht wie ihre früheren Werke. Für mich persönlich deshalb ein eher durchschnittlicher Hazelwood-Roman.