Ein packendes Buch. In meinen Augen jedoch weniger ein Psychothriller. Fitzeks Schreibstil ist mir sehr angenehm, ich kann ihm gut folgen. Die Aufschlüsselung am Ende fand ich hingegen etwas an den Haaren herbeigezogen und eher verwirrend als klärend. In der Mitte des Buches fragte ich mich oft: Wann schläft denn diese emotional und körperlich gestresste Frau eigentlich? All das, was sie erlebt, muss doch unglaublich ermüdend sein.
Am Anfang fehlte mir auch der Bezug zum Titel “Einladung”, weil erst etwa im zweiten Drittel oder in der Mitte mehr und mehr vom Klappentext die Rede ist, etwa vom Abitreffen, usw. Auch die Szene im Keller konnte ich mir nur schwer vorstellen, als plötzlich zwei Männer dort waren und nur einer eine Pistole hielt.
Wie auch immer: Das Buch bekommt von mir 4 Sterne, weil es sich von den bisherigen Werken unterscheidet, die ich von ihm gelesen habe. Der Inhalt ist gruselig und ich konnte das Buch gegen den Schluss aufgrund der erzeugten Spannung kaum mehr weglegen.