Stephanie Garber hat auch hier wieder ein wirklich magisches Buch erschaffen mit Legenden und Mythen. Schreibstil und Geschichte sind toll, und es passiert so viel Unerwartetes, dass es einen richtig mitzieht und dazu bringt, immer weiterzulesen, um herauszufinden, was als Nächstes geschieht. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, sodass man durch die Seiten fliegt. Einige der Geschehnisse haben mich regelrecht sprachlos zurückgelassen. Auch das Setting hat mir gut gefallen – man reist ein wenig zurück in die Hollywood-Filmzeit, und alles wirkt so geheimnisvoll und voller verborgener Magie.
Die Geschichte selbst wirkt teilweise verwirrend oder zieht einen bewusst in diese Verwirrung hinein – alles ist irgendwie verzwickt und doch manchmal überraschend zusammenhängend. Damit habe ich nicht gerechnet, genauso wenig wie mit diesem Cliffhanger. Jetzt lässt Band 2 lange auf sich warten, und ich hoffe sehr, dass dann einige meiner Fragen beantwortet werden.
Da ich bereits Caraval und Legendary gelesen habe, hat mich Alchemy of Secrets dennoch ein wenig enttäuscht. Es konnte mich leider nicht zu 100 % überzeugen. Mir bleiben viele offene Fragen; die Protagonisten waren zwar spannend und hatten auch fesselnde Momente, aber ich konnte keine wirkliche Bindung zu ihnen aufbauen (auch die Namen Holland und January fand ich etwas … na ja).