Föhrer Morde, Band 2: Fröhliches Treiben an einem Adventsbasar in Oldsum. Dieses wird jedoch jäh unterbrochen, als Besucher mit einer Vergiftung zusammenbrechen und ins Krankenhaus müssen; ein Mann stirbt. Hauptkommissarin Greta Jensen und ihr Team werden durch Staatsanwalt Broder Jacobsen und Hauptkommissar Thies Hansen vom Festland unterstützt. Als Mordwaffe werden vergiftete Zimtsterne identifiziert. Wer hat diese gebacken? Was ist das Motiv? Es kommt zu einem weiteren Todesfall…
Erster Eindruck: Cover und Buchtitel passen sehr gut zusammen – gefällt mir.
Dies ist Band 2 der Reihe, für mich aber die erste Begegnung mit dem Ermittlerteam.
Broder Jacobsen war zu Besuch bei seinen Eltern auf Föhr. Seit sein Bruder Arne vor zwölf Jahren verstarb, ist er zu Weihnachten nicht mehr gerne auf der Insel, denn Arne war ein absoluter Weihnachtsfan und die Erinnerungen sind gerade in jener Zeit zu schmerzhaft. Als er auf dem Adventsbasar Zeuge wird, wie eine Besucherin zusammenbricht, und es sogar einen Toten gibt, wird aus seinem privaten Besuch ein beruflicher Aufenthalt, da er als Staatsanwalt die Polizei unterstützen muss. Die Suche nach der Täterschaft gestaltet sich wie die Suche nach der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen: Wer hat die ursprünglich für einen guten Zweck gespendeten Kekse gebacken? Wen sollte es treffen? Und weshalb?
Ein Mann, der am Stand die Kekse verkauft und selbst auch davon genascht hat, ist gestorben. Ihm wurde seit dreissig Jahren von den Menschen im Ort vorgeworfen, schuld am damaligen Brand des Reitstalls Ebsen zu sein. Ein Cold Case, der erneut auf den Ermittlertisch kommt…
Das Buch hat sich grundsätzlich flüssig lesen lassen, aber ich kam zwischendurch etwas mit den vielen Protagonisten durcheinander und musste etwas zurückgehen, um die Protagonisten und ihre Verflechtungen detailliert aufzuschreiben. Dann ging es, aber es blieb doch komplex. Das Ermittlerteam hat mir sehr gut gefallen. Von mir gibt es 4 Sterne (keine Zimtsterne, wohlverstanden!).