(Inhalt vgl. Cover) Hörbuch
Die Roman spielt in der sogenannten “grauen Zone”, im Niemandsland zwischen den Fronten Ukraine/Russland wegen der Annexion der Krim vor rund 10 Jahren. Es ist ein ruhiges Buch und lässt viel Raum zum Nachdenken. Aufgrund der einfachen und klaren Schreibweise und des ruhigen, unspektakulären Erzählstils, gesprochen von Thomas Sarbacher, glaube ich, dass es mir gelungen ist, mich in den Alltag der dort lebenden Bevölkerung hineinzuversetzen. Der Autor erzählt von mühsamen und lebensgefährlichen Alltag der zurückgebliebenen Menschen. Er erzählt von leeren Häusern, vom ausbleibenden Strom und davon, wie zwei seit Kindertagen verfeindete Männer aufgrund der Situation aufeinander angewiesen sind.
Paschka ging nach Hause, mit gesenktem Kopf, vielleicht aus Schwermut wegen seiner beginnenden Einsamkeit oder weil er sorgsam im Matsch eine Stelle für jeden neuen Schritt auswählte.
Die erste Hälfte des umfangreichen Buches ist etwas langfädig. Interessanter wird es, als der Hauptprotagonist beabsichtigt, mit seinen Bienen eine Weile das Dorf zu verlassen, damit diese vom Krieg ungestört ihre Arbeit verrichten können.
Das Summen der Bienen ist das Geräusch, das Sergejitschs Leben bestimmt. Doch das Summen, das ihn jetzt umgibt, kling anders. Nicht zart und leise, sondern bedrohlich und laut.