Es geht um die drei Geschwister Wynton, Miles und Dizzy, die ohne ihren Vater im zauberhaften Paradise Springs aufwachsen. Sie und ihre Mutter leiden alle unter der Abwesenheit des Vaters und haben außerdem die mehr oder weniger gewöhnlichen Probleme von Teenagern. Alle drei begegnen Cassidy, einem geheimnisvollen Mädchen, von dem sie verzaubert werden, jeder auf seine Weise. Auch Cassidy wächst ohne Vater mit ihrer Hippie-Mutter auf und hat somit ihr Päckchen zu tragen.
Die Handlung ist sehr packend und mitfühlend erzählt. Auch die Fantasy-Elemente fügen sich wunderbar in die Geschichte ein. Es gibt Geister, Engel, Familienflüche und vieles mehr. Sehr auflockernd habe ich auch die unzähligen (meistens nie abgeschickten) Briefe, Tagebucheinträge und Rezepte zwischen den einzelnen Kapiteln empfunden. Die graphischen Elemente fügen sich passend in die Geschichte ein. Ein Stammbaum klärt die manchmal verwirrenden Verwandtschaftsverhältnisse der Hauptfiguren hinreichend auf.
Leider kann ich trotzdem nur drei Sterne für dieses Buch vergeben aus den folgenden Gründen:
Einen Stern muss ich abziehen, weil es wirklich zu viel des Guten war mit der Sexualität. Klar ist das ein wichtiger Punkt für Heranwachsende, aber der Leser braucht wirklich nicht in dieser Ausführlichkeit den Gedanken der Teenager folgen. Der Begriff eines “Glutofen” ist im Zusammenhang mit einem zwölfjährigen Mädchen einfach nur verstörend.
Ein weiterer Stern geht wegen dem allzu kitschigen Ende verloren.
Deswegen kann ich dieses Buch nur bedingt weiterempfehlen