Ich weiss nicht wie ich mich schon gute 15 Jahre in der Welt der Bücher rumtreiben konnte und noch nie Charlotte Link gelesen habe.
Auf der Suche nach einer neuen Reihe, die ich auf meinem tolino lesen kann, bin ich im Sale auf den 1. Band der Kate Linville-Reihe gestossen.
Kates Vater - ein ehemaliger Polizist mit Heiligenstatus - wird ermordet aufgefunden und es folgen weitere Leichenfunde.
Nachdem klar wird, dass gewisse Zusammenhänge vorliegen, nimmt der Krimi an Fahrt auf - und geht dabei einige Umwege.
Eine Familie, die im Hochmoor als Geisel gehalten wird, ein Verdächtiger auf der Flucht…
Die Geschichte hat mich gegen Ende hin sehr gepackt.
Kate Linville selbst fand ich etwas weinerlich, manchmal nervig -
es gab Momente, da habe ich mir an den Kopf gefasst und gedacht: “Echt jetzt? Schon wieder?” (Sie sollte es besser wissen.)
Umso mehr mochte ich aber die anderen Charaktere, so zum Beispiel Caleb Hale.
Es fliesst viel persönliches über das Leben der Kommissare mit rein und ich bin dem ganz und gar nicht abgeneigt.
Es war ein solider Krimi mit einem überraschenden Ende und ich könnte mir durchaus vorstellen, diese Reihe irgendwann weiterzulesen.