Vom ersten Wort war ich mitten drin in der Geschichte von Nadim. Der, mitten aus seinem Leben in der Schweiz zum sterbenden Vater nach Israel reist, obwohl er eigentlich keine Lust dazu hat und auch keinen Kontakt mit seinem Vater mehr hatte. Am Sterbebett wird dann vieles anders. Er bekommt sämtliche Tagebücher seines Vater und beginnt sich mit ihm zu beschäftigen.
Da der letzte Wunsch seines Vaters war, dass die Hälfte seiner Asche in Bagdad in den Tigris kommt, reist Nadim mit seinem Freund nach Bagdad. Dort wird der Leser mithineingenommen in die Geschichte des Landes. Wir lesen von der Vertreibung der Juden aus dem Irak, von der Veränderung des Landes durch den Verlust des Judentums.
Das ganze Buch ist sehr spannend geschrieben mit vielen historischen Facts - Sehr zu empfehlen!