Nach dem Tod seines Vaters, soll Gadi seinen letzten Wunsch erfüllen und einen Teil der Asche im Tigris verstreuen. Durch Tagebucheinträge seines Grossvaters und Vaters, erfährt Gadi mehr über den Hintergrund seiner Vorfahren und ihr Leben als jüdische Bürger in Bagdad vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg.
Usama Al Shamani erzählt so poetisch und bildhaft, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, die Hauptperson auf seiner Reise in die Vergangenheit und in der Gegenwart zu begleiten. Sein Roman handelt auch von Vertreibung, Migration und Freundschaft und zeigt weitere Aspekte des Nahostkonfliktes auf, die mir so absolut nicht bewusst waren.