Der Roman, der Max Frisch berühmt gemacht hat, beginnt mit dem Satz: “Ich bin nicht Stiller!” Die ganze Erzählung ist eine Reise zum eigenen Ich, vor allem zur eigenen Vergangenheit, des Protagonisten, der seinen Eingangssatz zum Schluss widerruft. Eine außergewöhnlich moderne Geschichte um Identität, Schuld und Vergebung, mit fast religiösen Motiven. Ich fand den Roman sehr interessant und vor allem auch nachdenklich stimmend: Der eigenen Geschichte, dem eigenen Schicksal ist nicht zu entkommen. Eine sehr gute Lektüre und vor allem eine sehr gute, aktuelle Verfilmung. Sehr empfehlenswert.