Investigativjournalistin Rachel Skalla arbeitet an einem Artikel über illegale Medikamententests, als sie den geheimnisvollen Mark Kreutzer kennenlernt. Durch ihn erhält sie Zugang zu brisanten Informationen und gerät bald selbst in ein gefährliches Netz aus alten Schuldfragen und neuen Verbrechen. Denn Marks Vater sitzt wegen Mordes an einer Prostituierten im Gefängnis, obwohl er seine Unschuld beteuert. Rachel stösst bei ihren Recherchen auf weitere Fälle mit derselben Handschrift. Gemeinsam mit dem Fallanalytiker Daniel Krampe nimmt sie die Spur eines Serienmörders auf und bringt sich damit in grosse Gefahr.
Die Grundidee des Thrillers ist spannend, und der Schreibstil liest sich flüssig und mitreisend. Dennoch konnte mich „Die Todesfalle“ nicht vollständig überzeugen. Einige Szenen wirkten aufgesetzt oder wenig glaubwürdig und insgesamt blieb die Handlung für mich etwas flach. Zwar gab es durchaus fesselnde Momente, doch fehlte mir die Tiefe in Figurenzeichnung und Spannung.
Insgesamt ein solider, aber nicht herausragender Thriller – gut für ein paar unterhaltsame Lesestunden, jedoch kein Buch, das mir lange im Gedächtnis bleiben wird