In Silver Lights folgen wir der Liebesgeschichte von Shae und Beck, die sich eigentlich nicht ausstehen können, aber dennoch eine Beziehung vortäuschen, um ihre persönlichen Ziele zu erreichen. Dadurch kommen sie sich trotz ihres Hasses näher und schon bald beginnt es zwischen den beiden zu knistern.
Die Geschichte ist leicht zu lesen und es wird schnell ein Spannungsbogen aufgebaut. Durch die vielen Geheimnisse, die nach und nach gelüftet werden, und die sich langsam entfaltende Liebe zwischen Beck und Shae, fällt es einem leicht, durch die Seiten zu fliegen. Das Buch unterhält einen gut, die Charaktere entwickeln sich im Laufe der Zeit positiv weiter und die Liebesgeschichte wirkt glaubwürdig.
Allerdings beinhaltet der Schreibstil leider viele Wiederholungen und unnötige Erklärungen. Fast so, als traue uns die Autorin nicht zu, den Plot zu verstehen und selbst Schlussfolgerungen zu ziehen. Zudem scheinen einige Beweggründe der Charaktere sehr weithergeholt, Dialoge klingen unnatürlich und die Bösewichte wirken ziemlich überspitzt. So hat das Buch schon fast etwas komödienhaftes.
Das Buch war unterhaltsam und an einigen Stellen sehr schön, hätte jedoch gut und gerne hundert Seiten weniger haben können.