Die farbenfrohen Buchcover der Bücher von Ellen Berg sind mir schon öfters ins Auge gestochen, gelesen habe ich aber noch keins bis auf “Komm schon, Baby!”
Und das Buch hat mich definitiv nicht enttäuscht. Ich mochte Juli, die Protagonistin, von Beginn an. Besonders ihre bodenständige und freundliche Art. Man spürt ihren Wunsch ihren Kundinnen nahe zu sein, in jeder ihrer Handlungen. Denn Juli Kemper ist Hebamme mit Leib und Seele, aber für eine eigene Familie fehlt ihr der passende Mann. Umso überraschter ist sie als sie feststellt, dass sie schwanger ist. Nur ein Mann kommt als Vater infrage: Ihr One-Night-Stand vom Rockfestival. Sie gibt sich damit erstmal geschlagen, denn sie weiss weder den Namen des Mannes, noch kennt sie seine Telefonnummer. Doch das Leben geht weiter und sie besucht für einen Notfall ihre neuste Kundin Emily. Zeitgleich kommt bei Emily auch deren Lebensgefährte an und Juli stockt der Atem, denn dieser Mann ist der Vater ihres ungeborenen Kindes…
“Komm schon, Baby!” wird durchzogen von einer tollen Handlung und unglaublich witzigen Momenten. Immer wieder lächelte ich in mich hinein. Das Ende ist zwar schon von der Mitte des Buches sehr vorhersehbar, aber trotzdem freute ich mich mit den Figuren und fieberte in spannenden Momenten mit.
Das Buch, das kein Liebesroman sein sollte, hat mir sehr gefallen. Es ist eines der besten des Jahres und ich würde es wieder lesen. Ich empfehle es allen, die schöne (Happy End) Geschichten mögen und sich ein bisschen für die Arbeit einer Hebamme interessieren.