In diesem Buch beschreibt Amélie Nothomb ihre Liebe zu Vögeln. Als Diplomatentochter wächst sie in in vielen verschiedenen Ländern wie Japan, China, Bhutan, Bangladesch, New York sowie Belgien auf. Überall beobachtet und vergleicht sie die Vogelwelt. Vögel kommen nach ihrer Meinung am ehesten als Psychopompos in Frage.
Auch ihre Beziehung zum Vater wird von der Autorin beschrieben, mit dem sie sich nach seinem Tod austauscht.
In der frühen Pubertät verweigert sie das Essen und gefährdet damit ihre Gesundheit, bis hin zur Anorexie.
Ein anderes Thema ist ihr frühmorgendliches tägliches Schreiben, wenn ihre Gedanken noch rein und frisch sind. Dies behält sie so bei, als Erwachsene vor ihrer ungeliebten Büroarbeit.
Ein thematisch vielschichtiges Buch in präziser und zum Teil philosophischer Schreibweise. Beeindruckend.