Keine grosse Literatur – sprachlich wie konzeptuell eher konventionell, streckenweise sogar etwas eintönig. Aber trotzdem: ein beruhigender, angenehm zu lesender Roman, wenn man einfach abschalten möchte – ein gemütlicher Herbstwochenend-Schmöker im Bett mit einer Tasse Tee.
Die Geschichte ist schlicht: Eine Frau verliert ihren Mann, fällt in Depression, Tabletten- und Alkoholsucht, bis eine neue Begegnung ihr hilft, wieder ins Leben zurückzufinden. Keine originelle Story, aber mit leisen Momenten, die zum Nachdenken bringen – über Verlust, Selbstfürsorge und die Bedeutung von Freundschaft und Offenheit.
Was bleibt: Das Leben ist kostbar. Es gibt immer einen Weg, Neues kann entstehen – wenn man bereit ist, hinzuschauen, Hilfe anzunehmen und sich wieder dem Leben zuzuwenden.
📖 Zielpublikum: Vor allem Leserinnen in der Mitte des Lebens – etwa ab 40, 50 Jahren –,die eine leichte, tröstliche Lektüre suchen – einen unaufgeregten Feel-good-Roman für zwischendurch.