Auch in diesem Band ist Rin wahnsinnig selbstgerecht. Sie ist auch nach Altans Tod von ihm besessen. Ihre Selbstvorwürfe und inneren Altan Monologe haben einen grossen Teil des Buches eingenommen.
Wesentlich weniger Kriegsverbrechen als in Band 1 waren für Schockeffekte enthalten. Dafür nimmt die Welt der Götter/Schamanen einen grösseren Teil ein. Wieder trifft Rins Umfeld viel Leid, damit sie daran wachsen kann. Ich wünschte, sie würde selbst mehr Leid erfahren, da dann ihre Wut und selbstgerechte Art besser begründet wären.
Die Überlegungen zu unterschiedlichen religiösen Systemen waren spannend, hätte aber eher in den Unterricht im ersten Band gepasst. Die Diskussionen über eine Republik und wie diese erreicht werden könnte, mochte ich hingegen sehr.
Nicht so spannend wie Band 1, aber immer noch lesenswert. Ich werde den letzten Band sicher auch noch lesen, auch wenn es nicht zu meinen Lieblingsserien gehören wird.