Wir schreiben unsere Namen in den Wind – Jodi Picoult
Emilia Bassano liebt das Schreiben fürs Theater. Sie ist auch echt gut. Nur lebt sie in der falschen Zeit dafür. Im 17. Jahrhundert darf sie als Frau keine eigenen Theaterstücke produzieren. Als sie William Shakespeare kennenlernt, ahnt sie, dass er ihre einzige Chance ist, um ihre Stücke auf die Bühne zu bringen.
Melina Green liebt das Schreiben genau so wie ihre Vorfahrin Emilia Bassano. Sie lebt aber 400 Jahre später und hat gerade ihr Studium beendet, als sie ähnliche Erfahren macht, wie schon Emilia Bassano. Hat sich seither tatsächlich etwas verändert?
Die Autorin rückt die Frage nach der Sichtbarkeit der Frauen in den Vordergrund. Auch in der heutigen Zeit muss man sich fragen, ob nicht doch immer noch einen Unterschied besteht, zwischen der Sichtbarkeit und Stimmen der Geschlechter. Aber vor allem geht die Autorin auch dem Gerücht nach, ob der wohl berühmteste Dichter Englands wirklich alle seine Werke selbst geschrieben hat. Wahnsinnig gut recherchiert und spannend erzählt uns Jodi Picoult im historischen Teil der Geschichte die Umstände in denen Frauen im 17. Jahrhundert gelebt haben und welche Verzichte gefordert wurden, um zu überleben.
Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar! Grosse Leseempfehlung!