Oh, oh, oh, statt ho, ho, ho! Santa Claus ist gestresst: Vor einem Jahr wurde auf den letzten Drücker ein grosser Weihnachtswunsch an ihn übermittelt, den er aufgrund eines Systemabsturzes erst jetzt entdeckt. Ein unerfüllter Weihnachtswunsch – das darf nicht sein! Xander, Fotograf und Reiseblogger, wünscht sich, dass seine beste Freundin Ellie seine Gefühle, die über eine Freundschaft hinausgehen, erwidert. Santas Ziehen von Fäden im Hintergrund scheint zu funktionieren, nun ja, bis Patrice, ein attraktiver Anwalt, auftaucht. Santa schickt die weisse Schäferhündin Amara zu Ellie, damit sie und Xander sich gemeinsam um sie kümmern…
Erster Eindruck: Ein wie gewohnt schönes und weihnächtliches Cover – gefällt mir! Der Buchtitel ist fast ein bisschen ein Zungenbrecher.
Ich freue mich immer sehr auf das Wiedersehen mit Santa & Co., insbesondere gefällt mir, dass Santa technisch nicht etwa hinter dem Nordpol steckt, sondern up to date ist. Für das Funktionieren der Technik sind zwar seine Elfen zuständig, denn Santa ist mit seinen Gedanken zuweilen ganz woanders. Ich liebe die Frau von Santa – sie sorgt mit ihrem Charme und frischgebackenen Keksen dafür, dass alle trotz vorweihnächtlicher Hektik gutgelaunt bleiben.
Ellie und ihre Freunde Jelena, Arian und Xander sind ein verschworenes Kleeblatt. Da Xander viele Jahre beruflich unterwegs war, wurde aus dem vierblättrigen ein dreiblättriges Kleeblatt. Nun ist Xander aber wieder da. Und er will bleiben! Die erste Begegnung mit der weissen Schäferhündin Amara ist für Ellie ein Schock, denn sie hat grosse Angst vor Hunden, seit sie als Kind von einem gebissen wurde. Aber der desolate Zustand der Hündin berührt sie und drängt die Angst ein bisschen in den Hintergrund. Xander weiss nicht, wie er Ellie am besten seine Gefühle vermitteln kann, zudem hat er Angst, ihre Freundschaft zu verlieren. Also wartet er. Aber Patrice wartet nicht…
Die Geschichte hat sich wie gewohnt flüssig lesen lassen, war märchenhaft-romantisch-kitschig. Weihnachtszeit, Santa & Co., Liebe, Freundschaft und ein Hund, dessen Sprache wir verstehen – was will man mehr? Ach ja, nicht vergessen: Petra Schier schreibt Bücher für Erwachsene, daher gibt es zuweilen auch ein paar „heisse“ Szenen. Von mir gibt es 4 Sterne.