Die Geschichte von The Deathless One wird aus zwei Perspektiven beschrieben, jedoch nicht aus der Ich-Perspektive, sondern aus Erzähler-Sicht. Meiner Meinung nach muss einem allein das schon zusagen. Die Geschichte selbst war unterhaltsam.
Wir starten mit Jessamine, eine Prinzessin, die am Tag ihrer Hochzeit von ihrem Verlobten ermordet wird. Damit die Geschichte nicht gleich zu ende ist, wird sie von einem unsterblichen Gott, dem Todlosen, zurückgeholt. Jessamine findet Zuflucht bei einer seiner Hexen und lernt durch deren Hilfe den Umgang mit Magie. Ihr Ziel ist es ihren Ehemann vom Thron zu stossen und Rache zu nehmen. Hier ist sie auch auf die Hilfe vom Todlosen angewiesen, der anfangs nur aus Schemen, Schatten und Tinte zu bestehen scheint. Dabei kommen sich die beiden stets näher.
Zu Beginn standen Jessamine und der Todlose sich sehr skeptisch gegenüber. Sie wollten den Anderen ausnutzen und nichts weiter. Mir hat es gefallen, wie ihre Beziehung sich im Laufe des Buches weiterentwickelt hat. Im ersten Band hatte die Geschichte leider nicht so viel Story. Inhaltlich hat sich alles gegen Schluss gebündelt, was mir persönlich leider nicht so gut gefällt. Statt vor sich hin zu plätschern, habe ich lieber immer wieder einen Brotkrumen. Das Ende war dafür sehr spannend und aktionreich. Der Plot war für mich leider sehr vorhersehbar. Es wird einen zweiten Band geben, bei dem dann hoffentlich ein gründliches Worldbuilding betrieben wird und die Geschichte noch mehr an Tiefe erfährt.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein gutes Buch für zwischendurch ist. Es lässt sich gut und flüssig lesen und macht Spass.