Frau Merkel war eigentlich mit den Obamas auf Hawaii und wollte die Weihnachtstage am Strand verbringen. Bestimmte Umstände brachten sie jedoch dazu das Paradies in Richtung Kleinfreudenstadt zu verlassen. Kaum im trauten Heim angekommen, findet sie einen Weihnachtsmann in ihrem Kamin, kopfüber, nass und offensichtlich recht leblos. Das Opfer ein stadtbekannte Weihnachtsnarr, der einen ganzjährig geöffneten Weihnachtsladen in der Kleinstadt führt und als offizieller Weihnachtsmann Geschenke verteilt. Schnell grenzt sich der Kreis der Verdächtigen auf andere buchbare Santas ein. Da der “fähigste Kommissar” sich mit seiner Gerichtsmedizinerin in einem Luxusressort verwöhnen lässt, muss Angela sich nützlich machen. Mike ringt Angela das Versprechen ab diesmal nicht zu ermitteln (sie schwört bei dem Leben ihrer Nichte) damit er sie gefahrlos alleine lassen kann um ein Notfallgeschenk für seinen kleinen Stiefsohn zu besorgen. Kaum ist er wieder zurück, passiert schon der nächste Mord und Angela ist wieder hautnah dabei und kann gerade noch ihren Puffel vor dem Schlimmsten bewahren.
Die Geschichte ist zwar etwas amerikanisch angehaucht (Santa gibt es in Deutschland ja eigentlich nicht), ist aber gewohnt spritzig, humorvoll, ironisch und spannend aufgebaut.
Nana Spier liest hervorragend und man ist schnell in der Story. Dieses mal ist der Verlauf der Story aber nicht soooo actionreich, eher eine Mini-Schnitzeljagd mit Angela und ihrem Gefolge. Das abrupte Ende und die schnelle Auflösung des Falles hat mir nicht so gefallen, darum einen Stern Abzug.
Im Grossen und Ganzen aber wieder eine Hörempfehlung mit Weihnachtsgefühl.
Vielen Dank an Netgalley für die kostenlose Bereitstellung des Hörbuches.