Die Ich-Erzählerin lebt zwischen zwei verschiedenen Kulturen in einem fremden Land und muss somit im täglichen Leben versuchen, beiden gerecht zu werden. Sie zieht gemeinsam mit ihrer Freundin Sophie deren Sohn auf und unterstützt deren Gossmutter, die ins Altersheim gezogen ist, um dort ihren Mann zu unterstützen. Sophie zeigt sich für die grosse Unterstützung, die für sie viel Freiraum schafft, wenig dankbar und nimmt diese als ganz selbstverständlich an. Auch die 10 Jahre jüngere Schwester der Erzählerin wohnt bei den jungen Frauen.
Weitere Herausforderungen für die Erzählerin sind, dass die Freundschaft zu Sophie langsam zu bröckeln beginnt und auch ihre Schwester ist der Kindheit entwachsen und geht ihre eigenen Wege.
Die Thematiken der Geschichte sind vielschichtig, unterschiedliche Generationen und Kulturen versuchen sich zu finden.
Die Handlung kommt sachte daher und auch die Sprache ist sanft und poetisch, insgesamt sehr schön.