Ehrlicherweise habe ich ohne grosse Erwartungen angefangen, das Buch zu lesen. Ich hatte zwar schon von der Autorin gehört, wollte aber unvoreingenommen sein und mir ein eigenes Bild von ihren Büchern und ihrem Schreibstil machen. Letztlich wurde ich absolut positiv überrascht.
Obwohl es mir bei Krimis teilweise etwas schwerer fällt, ich in einer Geschichte einzufinden, war das hier überhaupt nicht der Fall. Es war leicht, sich in die Situation von Malou hineinzuversetzen und mitzufiebern mit jeder Erkenntnis, die sie wieder gewann. Verschiedene Plot-Twists trugen dazu bei, dass das Buch unvorhersehbar blieb und die Spannung aufrechterhalten wurde. Ich hatte auch dieses Buch innert zwei Tagen gelesen, weil ich es aufgrund der aufrechterhaltenen Spannung kaum aus der Hand legen konnte.
Besonders gefallen hat mir, dass die Handlung sich in der Schweiz abspielte und ich dadurch den ein oder anderen Schauplatz kannte und mir die Situationen noch besser vorstellen konnte. Allgemein habe ich den Schreibstil von Christine Brand als sehr detailreich, leicht und flüssig empfunden. Dass die Handlung in Anlehnung an eine wahre Begebenheit geschrieben wurde, verleiht dem ganzen noch mehr Tiefe.
Für mich nur das erste Buch von Christine Brand - ich bin gespannt, auf alle, die ich in Zukunft noch lesen werde.