Den Autor Eduard Brünhofer lernen wir durch seine wortwitzigen Observationen einer “alltäglichen” Zugfahrt kennen. Es entsteht ein Gespräch mit einer Mitreisenden, in welchem sowohl die Liebe, die eigene Liebesgeschichte, längerer Liebesbeziehungen als auch das Lieben an sich beleuchtet wird. Obwohl Herr Brünhofer lieber nicht zu viel über sein Privatleben äussern möchte, kitzelt die fordernde, interessierte Art seines Gegenübers so manches aus ihm heraus.
“Was befähigt einen Autor, über die Liebe zu schreiben?”, fragt sie.
“Ihre Frage ist klüger als jede mögliche Antwort darauf”, erwidere ich.
“Danke. Probieren Sie es trotzdem”, sagt sie.
Das unermüdliche Gesprächsgefecht auf rund 200 Seiten liest sich kurzweilig, authentisch und in einem Zug durch. Fans von Schlagfertigkeit und Witz werden sich an diesem Buch erfreuen.