Der Klappentext beschreibt das Buch als eine Reise „on the road“ mit Marco Wanda, dem Bandleader und Songwriter von Wanda. Er erzählt die Geschichte des Erfolgs der Band, ohne den Preis, den man dafür zahlt, zu verschweigen. Ein ist ein Buch über jemanden, der mehr erreicht hat, als er sich je vorstellen konnte – und dabei auch das Thema Tod, Verlust, Musik und Freundschaft thematisiert.
Der Roman ist sicherlich ehrliche Bekenntnisliteratur und trägt eine gewisse Rauheit in sich. Marco Wanda gewährt einen tiefen Einblick in die Entstehung der Band und die damit verbundenen Höhen und Tiefen. Trotz der vielversprechenden Themen konnte mich das Buch insgesamt nicht vollständig packen.
Für mich war der Schreibstil leider sehr gewöhnungsbedürftig. Ich bin kein Fan von langatmigen Kapiteln und vielen Aufzählungen, was das Lesen manchmal ermüdend machte. Es fiel mir daher schwer, gut in die Geschichte hineinzukommen – und vor allem auch, dranzubleiben. Einige Abschnitte liessen sich zwar gut lesen, aber es gab auch viele Stellen, bei denen ich mich regelrecht „durchquälen“ musste.
Das Cover des Buches, mit den hervorgehobenen Buchstaben, ist hingegen sehr ansprechend gestaltet und weckte meine Neugier.
Insgesamt hat mich der Roman vor allem durch seinen Schreibstil nicht überzeugen können, obwohl die Themen und der Einblick in das Leben eines Musikers sehr interessant sind. Für Fans der Band und Menschen, die sich für die Entstehungsgeschichte von „Wanda“ interessieren, könnte das Buch dennoch einen Mehrwert bieten.