Das Buch konnte mich leider gar nicht packen. Ich muss zugeben, dass es eine Kunst für sich ist, einen Roman mit ausschliesslich unsympathischen Charakteren zu schreiben. So konnte ich mit keinem von ihnen mitfühlen.
Der Klappentext klang spannend. Hätten sich die Protagonistinnen wie erwachsene Menschen verhalten und Verantwortung für ihr Leben übernommen, hätte es eine interessante Story werden können. So war es für mich ein Reinfall.
Die Themen Bestattung, Tod und Trauer sind fundamental menschlich. Dennoch schlägt das Buch selten ernste Töne an. Es überwiegen skurrile oder absurde Dialoge und Situationen. Nur manchmal blitzt eine bittere Grundstimmung durch. Was mich ebenfalls gestört hat, war, dass sich mir irgendwie alles zu sehr um Sex drehte.
Der Schreibstil war schnell zu lesen und somit für mich das einzige Positive am Buch. Aber natürlich reichte es nicht, um es zu einer angenehmen Leseerfahrung zu machen. Zu viele Längen und Belanglosigkeiten haben die Geschichte so aufgebläht, dass ich mir nicht sicher bin, was das eigentliche Hauptthema der Geschichte war.
Leider kann ich das Buch nicht weiterempfehlen.