Die Geschichte beginnt mit einer Halloweenparty, auf der Jet ermordet wird. Schon zu Beginn tauchen viele verschiedene Namen auf, was es mir anfangs etwas schwer machte, den Überblick zu behalten, wer wer ist.
Die Handlung nimmt jedoch schnell Fahrt auf, und der Schreibstil macht es leicht, durch das Buch zu kommen. Besonders die Idee, dass die Protagonistin ihren eigenen Mord aufklären soll, finde ich sehr kreativ und erfrischend anders. Meiner Meinung nach hätte die Umsetzung allerdings noch mehr Potenzial gehabt. Mit der Protagonistin konnte ich nicht so richtig warm werden, da sie sich stellenweise unreif verhält und ihre Entscheidungen manchmal schwer nachzuvollziehen sind.
An einigen Stellen zog sich die Geschichte etwas, gegen Ende wurde es jedoch wieder spannend und ereignisreich. Insgesamt wirkte das Buch für mich eher wie ein Krimi als wie ein Thriller. Trotzdem bin ich mit dem Ende zufrieden – vor allem, weil ich die Auflösung und die Identität des Täters nicht vorhergesehen habe.