Das Buch hat ein sehr schönes Cover, aber das Lesegefühl ist nicht so angenehm, da dieses Buch nicht „floppy“ ist, sondern eher fest. Ich habe zuerst die Nachbemerkungen der Autorin und der Übersetzerin gelesen, was noch hilfreich ist, um gleich schon zu verstehen, wie die Einwohner von Black Conch sprechen und woher das in etwa kommt. Gerade dieser Slang hat mir gefallen, da es das Leseerlebnis spezieller/authentischer macht. Spannend fand ich auch über die Meerjungfrau zu lesen, insbesondere wie die Rückverwandlung in einen Menschen beschrieben wurde, so echt/real und detailliert. Zudem hat Aycayia auch selbst eine Stimme im Buch erhalten in Form einer schmaleren Spalte, was ich auch gut fand. Mir gefielen auch die Textstellen, in der sie die Geheimnisse ihrer Schwestern enthüllt hatte, ich fand das schön beschrieben. Was ich mich frage ist, ob es der Geschichte geschadet hätte, wenn die Tagebucheinträge nicht enthalten wären. Irgendwie floss da vieles ineinander ohne wirkliche Trennung. Es stand zwar, dass es sich um einen Tagebucheintrag handelt, aber dann gibt es einen neuen Absatz und die Zeit spielt wieder in 1976. Innerhalb der Kapitel wurde dann der Fokus auch immer mal wieder auf die verschiedenen Chataktere gelegt, also es wurde wie kurz aus deren Sicht geschrieben. Ich weiss nicht, ob mir das gut gefallen hat. Trotzdem darf das Buch gerne in meinem Regal bleiben.