Eine klassische Liebesgeschichte der Generation Millennial. Ich weiß ja nicht. Ich gehöre zu dieser Generation und kann mich gar nicht wiederfinden. Weder von der sprachlichen Ausdrucksweise (nice, Babe usw…) noch vom Lebensstil. Es werden viele Drogen konsumiert, ständig auf irgendwelchen Partys rumgehangen und dauernd wird essen gegangen. Der berufliche Karriereweg der Figuren im Roman ist eher die Selbstständigkeit und das ist, denke ich jedenfalls, doch im wahren Leben eher die Ausnahme. Finde auch schade, dass viele Themen, die Millennials eigentlich bewegen, gar nicht aufgegriffen werden. Die Protagonisten haben kaum nennenswerte Sorgen. Dadurch wirkt die Geschichte auf mich oberflächlich.
Ich kann mich mit dem Schreibstil im Roman auch nicht anfreunden. Die Befindlichkeiten der Figuren werden wie von außen betrachtet geschrieben. Im Nachhinein fand sie positiv, dass… Er sagte dann, dass … Sie erwiderte, dass
Dialoge werden selten einfach ausgeschrieben, sondern beschrieben. Ich finde das stört den Lesefluss.
Die Liebesgeschichte an sich finde ich ganz okay. Die beiden erkennen und können wertschätzen was sie aneinander haben und passen gut zueinander. So richtig exklusiv will man es dann aber doch nicht haben, weil es könnte ja eine noch bessere Partie um die Ecke kommen.