The Things We Leave Unfinished von Rebecca Yarros wurde für mich zu einem der Bücher, das ich nicht nur gelesen, sondern gefühlt habe. Es ist definitiv eines meiner Lieblingsbücher geworden.
Die Geschichte ist fesselnd und hat unglaublich viel Tiefe. Man wird regelrecht in die Handlung hineingezogen und erlebt mit Georgia und Scarlette zwei Frauen, deren Schicksale, obwohl Jahrzehnte zwischen ihnen liegen, auf berührende Weise miteinander verwoben sind.
Ich habe so sehr mit Georgia mitgefiebert. Ihre Entwicklung ist befreiend und inspirierend, und es fühlt sich beim Lesen einfach richtig an, ihr auf diesem Weg zu folgen. Auch Scarlette hat mein Herz im Sturm erobert: Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Jameson ist intensiv, leidenschaftlich und tragisch zugleich.
Besonders bewegt hat mich auch die Beziehung zwischen Scarlette und ihrer Schwester Constance - eine Verbindung voller Stärke, Schmerz und echter Geschwisterliebe. Absolut herzzerreissend!
Rebecca Yarros schafft es mit ihrem wunderschönen Schreibstil, die Emotionen ihrer Charaktere greifbar zu machen. Die Figuren wirken lebendig, authentisch und sind einem sofort nah. Ich mochte auch, wie geschickt die zwei Zeitebenen miteinander verwoben wurden. Beide Handlungsstränge sind spannend und gleichwertig emotional, was eine echte Herausforderung ist beim Schreiben. Das schafft nicht jeder Autor!
Diese Geschichte ist eine perfekte Mischung aus Liebe, Verlust, Hoffnung und Selbstfindung. Man bekommt nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern gleich zwei, die durch ein Manuskript miteinander verbunden werden. Ein Manuskript, dass so viel mehr ist als nur eine Geschichte.
Wer starke Frauenfiguren, grosse Gefühle, ein bisschen Herzschmerz und eine Prise historische Romantik mag, wird dieses Buch lieben.